"Aktion für das Leben" e.V.

 

Anfang der 1980er Jahre wird die Abtreibungsfrage unter starker Anteilnahme der Bevölkerung diskutiert. Christinnen und Christen betonen die Priorität des ‚Rechts auf Leben‘ für das ungeborene Kind. Liberale und Sozialisten betonen das Selbstbestimmungsrecht der Mutter. Eine Verhinderung von Abreibung oder der Flucht in die Illegalität konnte nur erfolgen, wenn es gesetzliche Rahmenbedingungen gab.

In dieser Situation beschließen die Mitglieder der Diözesanrats, die Aktion „Für das Leben“ im Bistum Essen zu gründen. Der Verein soll die Schwangerschaftsberatungsstellen finanziell unterstützen; Ziel sollte es, Mütter oder Paaren in Konfliktsituationen tatsächlich Hilfe zu bieten, um sie so zum Austragen des Kindes zu bewegen. So wurde der Verein am 27. Januar 1982 gegründet. Die erste Vorsitzende war Magdalena Böckmann, Gladbeck, die Mitglied der Vollversammlung war.

Bis heute gehören dem Vorstand in der Regel der oder die Vorsitzende des Diözesanrates an. Die Geschäftsführung für den Diözesanrat übernimmt automatisch die Geschäftsführung der Aktion „Für das Leben“.

Unterstützung heute:
- Bearbeiten der Hilfsanträge die aus den Schwangerschaftsberatungsstellen kommen
- Zuwendung an Personen, nur in Ausnahmefällen an Einrichtungen
- Hilfe wird grundsätzlich subsidiär gewährt, wenn der Bistumsfonds oder die Bundesstiftung „Mutter und Kind“ nicht greifen

Heute gehören der Aktion „Für das Leben“ e. V. im Bistum Essen circa 325 Verbände (auf der Ebene der Gemeinde oder Pfarrei), rund 1.200 Einzelpersonen an. Etwa 350 Spenderinnen und Spender sind teils regelmäßig, teil sporadisch registriert.




Der Verein

 

Vorsitzende: Dr. Maike Wagener-Esser, Duisburg


Stellvertreterin: Beate Kaiser, Bochum

 

Weitere Vorstandsmitglieder:

  • Birgit-Maria Przyrembel, Duisburg
  • Andreas Meiwes, Diözesancaritasdirektor
  • Michael Müller, für die AG Katholikenräte im Bistum Essen
  • Hans H. Schröder, Kolping
  • Mechtild Jansen, für den Diözesanrat