14.06.2017 14:59

Tacheles für Toleranz

Ein Kooperationsprojekt des Diözesanrates mit den Katholikenräten im Bistum Essen.

 

Es geht um Zivilcourage, die man hat oder nicht hat, weil man sich nicht traut, sich einzumischen.

Man traut sich nicht, wenn Mitmenschen

durch verletzende Stammtischparolen herabgesetzt werden?

 

bei „Tacheles für Toleranz“ gibt das Künstlerduo Karin Kettling (Schauspielerin, Argumentationstrainerin)

und Jürgen Albrecht (Schauspieler und Theaterpädagoge - BuT) den Teilnehmerinnen und Teilnehmern hilfreiche  Impulse zu einer - auch humorvollen – „geistigen Notwehr“.

In Theaterszenen, mit stärkenden Trainingsmethoden und einem „Spickzettel“ erhalten alle das nötige „Rüstzeug“,  um sich danach im alltäglichen Diskussionen schlagfertig, aber auch klar und eindeutig für Menschenrechte und Menschenwürde einzusetzen. Letztendlich geht es den beiden Schauspielern darum, dass die, die sich danach „was trauen“, sich dabei auch gut fühlen.

 

Der Diözesanrat hatte die Idee, statt mit Erklärungen und Positionspapieren die Menschen vor Ort aktiv zum politisch sein zu bewegen. Dabei setzte der Diözesanrat bzw. die Katholikenräten das Projekt „Sach Wat“ fort, das die Caritas im Bistum Essen schon im letzten Jahr gestartet hatte.

 

In folgenden Katholikenräten ist „Tacheles für Toleranz“ schon gelaufen: Hattingen und Duisburg.

Geplant sind noch folgende Veranstaltungen

·       in Oberhausen im „Gdanska“ am  09. Juli 2017

·       In Altena nach Möglichkeit im neuen Integrationszentrum am 31. August 2017

·       in Essen im „Grillo“  am 15. November 2017